giefers.de privat

Im Oktober 1967 im „nördlichen Süd- Ostwestfalen“, als Sohn eines Kfz-Mech- aniker-Meisters und einer Kauffrau geboren, habe ich in den ersten Lebensjahren in verschiedenen Orten Ostwestfalens gelebt.
In meinem Jugendalter zog meine Familie nach Paderborn. In der Domstadt, von der es heißt, sie sei die ultimative Steigerungs- form von „Schwarz“ nördlich des Mains, zog es mich früh zu den alternativen Bewegungen für Frieden und Umweltschutz. Dies führte mich nach meinem fünfzehnten Ge- burtstag auch zu den Grünen, die sich gerade aufmachten nicht nur die Parla- mente zu erobern.
Schnell machte ich die Erfahrung, dass Politik nicht nur westfälisch „bierernst“ sein muss, sondern, dass es gelingen kann politische Initiativen auch mit spektakulären Aktionen und einem schelmischen Unterton zu befördern.
Mitarbeit in Gremien der Partei waren hierbei aber immer ein zweites Standbein. Ein Jahr Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und die Wahl zum jüngsten Stadtrat von Paderborn bildeten hierbei die Höhepunkte der politischen Arbeit.
Nach einer Lehre als Gärtner, mehrmonatigen Aufenthalten in Ostafrika und einem Abstecher in die Wirtschaftswissenschaft widmete ich mich dem Studium der Sozialarbeit. Nach Abschluss dieser Ausbildung kehrte ich Paderborn den Rücken, um ausgetretende Wege zu verlassen und mir in einer anderen Stadt eine neue Heimat zu suchen.
Das Leben verschlug mich nach Magdeburg, einer Stadt von der ich nur die Plattenbauten an der A2 kannte. In meiner neuen Anstellung lernte ich die Stadt, seine Menschen und die Umgebung der Elbauen schätzen. Arbeiten für das städtische Sozial- und Jugendamt gaben mir einen Einblick in das Handeln der Verwaltung und der Kommunalpolitik. Leider auch in die schleppende Strukturreform, den Umgang mit dem Bürger und die Verliebtheit in Prestige-Objekte.

Ich wechselte auf der Suche nach neuen Aufgaben in den sozialarbeiterischen Beratungsdienst eines Wohnungsunternehmens, später dann in den Bereich Gewerbekundenbetreuung, und begann mich wieder in der Kommunalpolitik zu engagieren. Seit 1998 saß ich für die Fraktion Grüne-future! als berufener bzw. sachkundiger Bürger wieder im Jugendhilfe- sowie Gesundheits- und Sozialausschuss.

Im Sommer 2004 wurde ich im Wahlkreis Stadtfeld-Ost zum Stadtrat gewählt. 2009 wurde ich wieder gewählt.

Im Jahre 2006 gründete ich das Familienhaus Magdeburg mit Marina Wölk. Seit 2007 ist das Familienhaus Magdeburg ein eingetragener Verein.


Heute lebe ich in einer Wohnung in Stadtfeld-Ost zusammen mit meiner Partnerin und manchmal meinem Sohn León.

 

 

 

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